So berechnest du deinen Biorhythmus
- Trage dein Geburtsdatum und das gewünschte Auswertungsdatum ein.
- Aktiviere bei Bedarf „Geburtsuhrzeit berücksichtigen“. Gib dann für Geburt und Auswertung jeweils Uhrzeit und den damals gültigen UTC-Abstand an.
- Wähle einen Zeitraum von 7, 14 oder 30 Tagen. Ergänze optional eine zweite und dritte Person.
- Starte die Berechnung. Die Ringe zeigen die Zyklusposition, die Kurven den Verlauf und die Zahlen den jeweiligen Sinuswert.
Das Beispielprofil dient nur zum Kennenlernen. Erst nach deiner Eingabe erscheint deine eigene Berechnung. Deine Angaben werden im Browser verarbeitet und nicht als Geburtsdaten an einen Server übertragen.
Welche Formel steckt hinter dem Rechner?
Für jeden Zyklus verwenden wir dieselbe Funktion: Wert = 100 × sin(2π × t / P). Dabei ist t die vergangene Zeit seit der Geburt in Tagen und P die Periodenlänge: 23 Tage für den körperlichen, 28 für den emotionalen und 33 für den geistigen Zyklus. Die Bezeichnungen gehören zum historischen Modell; die Werte sind keine Messung dieser Eigenschaften.
Beim Startzeitpunkt ergibt sich null. Ein Viertel der jeweiligen Periode später erreicht die mathematische Kurve +100, nach einer halben Periode wieder null und nach drei Vierteln −100. Danach wiederholt sich der Verlauf. Die drei Kurven verschieben sich gegeneinander, weil ihre Perioden verschieden lang sind.
Biorhythmus mit Geburtsstunde berechnen
Ja, die Formel lässt sich mit angebrochenen Tagen auswerten. Ohne Uhrzeit zählt unser Rechner den Abstand der Kalenderdaten; beide Daten werden dafür rechnerisch auf 00:00 UTC gesetzt. Mit Uhrzeit berechnet er dagegen die Differenz zweier Zeitpunkte in Millisekunden und teilt sie durch 86.400.000. Es wird nicht auf ganze Lebenstage gerundet.
Zwischen dem 1. Januar um 06:00 und dem 2. Januar um 18:00 liegen bei gleichem UTC-Abstand 36 Stunden, also 1,5 Tage. Der körperliche Modellwert ist dann ungefähr +39,8 %. Bei einer reinen Datumsberechnung wären es 1 Tag und ungefähr +27,0 %.
Wichtig ist der UTC-Abstand am jeweiligen Ort und Datum. Deutschland verwendet heute meist +01:00 im Winter und +02:00 im Sommer. Für historische Daten oder andere Länder kann das anders sein. Unser Rechner ermittelt diese Regeln nicht automatisch. Ist die Geburtsstunde unbekannt, verwende die Datumsberechnung, statt eine Uhrzeit zu erraten.
Feinere Zeitauflösung ist keine bessere Vorhersage
Die Uhrzeit erweitert nur die mathematische Darstellung. Sie belegt nicht, dass persönliche Energie, Stimmung oder Konzentration seit der Geburt nach diesen starren Kurven verlaufen. Eine umfassende Forschungsübersicht von Terence Hines fand keine tragfähige Bestätigung der Biorhythmus-Theorie. [1]
Für nachvollziehbare Vergleiche sollten alle Personen dieselbe Auswertungszeit verwenden. Ihre UTC-Abstände bei Geburt können dagegen unterschiedlich sein. Details zu Tageswerten findest du in der Biorhythmus-Tabelle; die Bedeutung von Nulldurchgängen erklären wir unter kritische Tage.
Historische Quellen und kritische Literatur
Zur Geschichte der klassischen Lehre und ihrer Einordnung kannst du hier weiterlesen:
Häufige Fragen
Brauche ich die Geburtsstunde?
Nein. Die klassische Datumsansicht funktioniert ohne Uhrzeit. Der Zeitmodus ist eine optionale mathematische Erweiterung.
Werden Sommerzeit und Geburtsort automatisch berücksichtigt?
Nein. Du wählst den UTC-Abstand, der am jeweiligen Ort und Datum galt. Es gibt keine automatische Zeitzonen- oder historische Sommerzeit-Ermittlung.
Warum unterscheiden sich andere Rechner?
Mögliche Ursachen sind der Zählbeginn, Rundungen, eine andere Auswertungsuhrzeit oder zusätzliche Modellannahmen. Vergleiche zuerst die Methode und erst dann die Prozentwerte.